Dienstag, 15. Oktober 2013

Andere Länder andere Sitten

Ihr kennt ja (fast) alle unsere Begeisterung für das Baden im Allgemeinen und Schwimmbäder jeglicher Couleur im Besonderen.
Nun hatten wir bereits unsere Erlebnisse in den USA, insbesondere im Staat New York, wo man sich mit sturdylocks, und zwar sturdy! und „Nur-im-Badeanzug-nicht im-Bikini-schwimmen-und-kein-Handy-Geld-etc.-mit-ins-Schwimmbad-nehmen-und im-Wasser-nichts-machen-was-Spaß-macht“ in den Public Pools abkämpfen, über „Adults should not swim alone“-Schilder hinwegsehen und Öffnungszeiten von Atlantikstränden „Bis-zum-Labour-Day-und-nicht-einen-Tag-länger-auch-wenn–das-Wetter-schön-ist-it’s-the-law! abfinden musste.
Auch in Italien lernten wir dazu: meist nur mit Badekappe (!), aber auch mit seltsam anmutenden Öffnungszeiten war hier das Schwimmen erlaubt – zwischen 13 und 15 Uhr war das Schwimmbad jedenfalls geschlossen (immerhin konnte man da aber noch in den Gardasee hüpfen, wann man wollte, juhu).

Nun sind wir in Spanien und haben inzwischen verstanden, dass auch die Spanier ihre eigenen Regeln haben und z.B. ebenfalls großen Wert auf eine Siesta am Mittag legen 


(s. Foto, auch wenn ich 17 Uhr nicht mehr unbedingt zur Mittagsschlafzeit rechnen würde), aber wussten nicht, dass es keine Lärmbelästigung ist, bis Mitternacht (!) fröhlich weiter zu planschen. Zum Glück richtet sich hier kein Mensch nach irgendwelchen Zeiten, zumal wir mal wieder die einzigen sind, die überhaupt den Pool benutzen.
Und nun das: 

am Strand von Valencia ist ungefähr gar nichts erlaubt, z.B. in der Stranddusche Seife benutzen, außerdem gibt es eine extra Quallen-Warnung-Flagge... Ich dachte, dass kommt erst in Sydney auf uns zu. 
Wenn das so weitergeht, überlege ich nach unserer Rückkehr eine Art wissenschaftliche Abhandlung über die unterschiedlichen Schwimm- und Badegewohnheiten in den Ländern der Erde zu schreiben, wer weiß, was die Australier noch so raushauen 😉.

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