Sonntag, 12. Januar 2014

Take the long way home 2

46 (!!) Stunden dauerte unsere Rückreise von Sydney nach Hamburg. 
Niemand konnte uns irgendwelche Ratschläge geben, wie wir diesen Horror am besten überstehen könnten, denn niemand war schonmal so lange unterwegs. 
Wir können es - ehrlich gesagt - auch nicht weiterempfehlen. 
Beim ersten Zwischenstopp in Auckland ging es noch:


Wir hatten sogar noch einen Blick für lustige Werbung:


Die Sicherheitsvorkehrungen werden einem bei Air New Zealand übrigens besonders nett dargebracht, wen es interessiert, hier der Link bei Youtube:

http://www. airnewzealand.com/safetyoldschool 

Dann ging es weiter und auch gleich über die Datumsgrenze und den Äquator. 


Über den freundlichen Empfang von Transitreisenden in LA schreibe ich hier nichts, sonst werden wir noch verhaftet, aber mindestens ein Rad haben sie ab, die Amis. U.a. mussten wir unser Gepäck abholen und gleich wieder einchecken. Man traut wohl den anderen Ländern nicht zu, dass sie es gründlich genug durchleuchten. 
 

Schon etwas angemüdet ging es dann zum Weiterflug nach München. 
Brav haben wir zum dritten Mal die Zeit umgestellt, irgendwie hatten wir ja auch einen Tag gewonnen, es kam uns aber nicht so vor. 


In München war dann die Luft raus, und wie. Trotzdem hatten wir noch Kraft, uns kurz mit neuen Freunden zu treffen, die wir in Australien kennen gelernt hatten und die lustigerweise zur selben Uhrzeit aus Dubai in München ankamen. 
Endlich in Hamburg gab es dann für Ida eine tolle Überraschung:


Danke Mädels, das war ganz toll!!!



Samstag, 11. Januar 2014

Hier ist nicht Nürnberg!

Mit Nummernschildern wird ja so mancher Unfug getrieben. 
Ich erinnere an "SE" plus hmhmhm oder an Menschen aus Hannover, die sich einfach "H-SV" anmontieren. 
In Sydney nun fühlt man sich immer ein bisschen wie Zuhause bzw. in Süddeutschland, denn Sydney liegt in dem Staat New South Wales, abgekürzt NSW, und ein super häufiges Nummernschild ist dies:


Abschied 2

Tja, nun war es das allmählich. 
Keine Campingplätze mehr,


der leckere Kaffee kommt nicht mehr aus dieser hübschen Dose,


die Sonnencreme ist auch leer (sie ist hier soviel besser als bei uns, klebt nicht, zieht sofort ein und man wird nicht kalkweiß)


kein Frühstück mehr am Strand,



und keine frechen Kakadus, schade!




Freitag, 10. Januar 2014

Über die Kriminalität an den Northern Beaches


Also, unsere Freunde wohnen in Sydney an den Northern Beaches. Wer nicht weiß, was das heißt: sie entsprechen ungefähr den Elbvororten. 


Hier erscheint so eine Art Wochenblatt, welches sich in jeder Ausgabe auf einer Doppelseite den Verbrechen der vergangenen Tage widmet. 
Die Verbrechen hier sind für jemanden, der sein Leben lang dicht neben der Gefahrenzone Hamburgs gelebt hat, etwas ganz Besonderes. 
Zum Beispiel:

Ein Mann wurde betrunken am Steuer erwischt. Er hatte 0,62 Promille. 

Gestern wurden die Angestellten eines Geschäfts dabei beobachtet, dass sie über die ausgewiesene Öffnungszeit des Ladens ihren Verkauf fortsetzten. 

Ein Junge hat mit seinem Ball auf der Straße gespielt und über Nacht vergessen ihn reinzunehmen. Am nächsten Morgen war er weg!!!
Die Anwohner (kein Witz) werden gebeten, ihre Beobachtungen der Polizei mitzuteilen. 

Noch ein Mann hat nachts an einer Bushaltestelle gepinkelt. Er sieht sich jetzt einer Anklage wegen "anti-social behaviour" entgegen. 

Und zum Abschluss noch das:




Australisches Frühstück, die letzte...

Wir waren noch einmal campen. 
In Port Stephens, nördlich von Sydney. 
Dort wollten wir u.a. den Tieren "Tschüß" sagen und möglichst viele von ihnen noch einmal sehen. 
Es gab bunte, rosa und schwarze Papageien, neun Pelikane auf einmal, fliegende Fische, die man leider wegen ihres plötzlichen Auftauchens schlecht fotografieren kann und Kängurus. 
Als wir dann am Strand frühstücken wollten, saß er auf dem Baum über uns. 





Und er hat sich noch dazugesellt. 



Singles


Hier in Australien liegen überall Flipflops herum. 
Einzeln. 


Aber warum?
Seit Wochen rätseln wir. 
Sie liegen im Regenwald, am Strand, auf der Straße. 
Und wir fotografieren sie (die Flipflops).
Wir haben einige Ideen entwickelt. 


Möglichkeit 1:
Der gemeine Australier geht am liebsten barfuß. 
(Fast) immer. 
Wenn er mal Schuhe anhat und plötzlich merken, dass er nicht barfuß ist, schüttelt er die Schuhe schnell in alle Richtungen ab. 


Möglichkeit 2:
Es gibt hier neben all den anderen schlimmen Tieren auch viele Haie. 
Und auch sehr viele Wasserfreunde. 
Und deswegen evtl. eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Menschen, die nur einen Schuh benötigen.


Möglichkeit 3:
Damit der Australier seine Surfboards, Hunde, Boote, Picknickutensilien und was er sonst so ständig braucht, transportieren kann, fährt er gerne Pickups, von denen häufiger mal etwas herunterweht/-fällt. 
Ich bin mir nicht sicher, welche Idee ich weiterverfolgen soll. (Füchse gibt es ja leider hier nicht, das wäre sonst noch eine Möglichkeit gewesen). 
17 Single Flipflops habe ich bisher fotografiert, ich stelle die aber nicht alle ein :-).
Es gibt übrigens auch Menschen, die man manchmal fast für Australier halten könnte, die sich aber ganz merkwürdig kleiden. Zumindest an den Füßen. 




Sandboarding...

ist eine feine Sache!!
Erst fährt man achterbahnmäßig mit einem Bus, in dem außer uns ca. 40 Koreaner sitzen, die heute morgen gelandet sind und Australien in fünf Tagen (!) bereisen, warum dann allerdings dieses Event ganz oben auf ihrer Must-See Liste steht, wird nicht klar. 
Man muss sich anschnallen, was man sofort versteht, nachdem der Bus losgefahren ist...


Dann bekommt man erklärt, was man alles darf oder nicht soll usw. 


Schon geht es los. Schön die Hüte festhalten, denn es weht wie verrückt, aber die Sonne, die Sonne...


Den Berg hoch muss man dann leider allein. 


Runter ist es ein bisschen wie heißes Schlitten fahren. 


Nach ca. 6-7 Malen und 90 Minuten später ist man platt und sehr sandig und hat verbrannte Fußsohlen und wird wieder zurückgeschaukelt und hatte für kleines Geld eine gute Zeit. 
(Die Koreaner sind jedenfalls kein Volk von Traurigkeit . Einer vertraute mir noch an: "I want to make sure to you, we are not from the North!")






Golfen...

... ist hier ein echter Volkssport. 
Davon könnte sich Deutschland mal 'ne Scheibe abschneiden, denn es macht wirklich Spaß. 









Ich bin dann mal weg!


Meine Mami tobt heute richtig doll mit mir herum, juhu!


Jetzt sagt sie, ich soll mal anhalten und zu ihr kommen. 
Ich weiß schon, was jetzt kommt. 
Ich soll ins Bett. 
Will ich aber nicht. 
Aber sie bleibt hart. 
Na gut. 


Dann kriech ich eben rein. 
Etwas müde bin ich ja. 
Aber ich leg mich extra ungemütlich hin. 


Da kann sie mal sehen, was sie davon hat. 
Aber sehr bequem ist es für mich auch nicht... 





Dienstag, 7. Januar 2014

Friends of the Koalas

... heißt die Organisation, die sich um verletzte oder verwaiste Koalas kümmert und sie aufpäppelt. 
Und wir haben jetzt "Sweetie" adoptiert!
Sie wurde bei ihrer toten Mami gefunden und von einem der Pfleger Zuhause großgezogen, bis sie mit 8 Monaten ins Hospital durfte. Zweimal hat man schon versucht, sie freizulassen, aber es hat nicht geklappt. Jetzt darf sie bei den "Friends" wohnen bleiben. 
Die Zunge streckt sie heraus, weil die sich schon so du Ihre Vitaminspritze freut. 


Surfen

... ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Tages geworden!



Ich bin in meinen Aktivitäten noch etwas zurückhaltend, aber einer muss ja auch die Fotos machen. 




Blue Mountains

Die einen sagen, da muss man nicht hin, es sei touristisch und nichts Besonderes. Die anderen, so wie wir, finden es einfach nur wunderschön und jeden Umweg wert. 
Es ist übrigens nicht dunstig auf den Bildern, sondern die zahllosen Eukalyptus-Bäume geben ständig etwas von ihrem Öl ab. Daher haben die Blue Mountains ihren Namen. 







Soviel zum Thema

... lustige Käfer und giftige Schlangen. 
Gestern morgen beim Joggen an unserer Lieblings-Lagunen-Laufstrecke, 


an der man sonst Kookaburras, Kakadus oder Eulen sehen kann, plötzlich dies...


Laut der hiesigen Pest Control Chart gehört sie durchaus zu den ungemütlichen Sorten (und zum Größenvergleich der Schlüssel).

Auf IKEA ist Verlass!

Sie sind die einzigen, die den Namen meines Mannes richtig schreiben können, selbst im fernen Australien. 


Die Harbour Bridge von oben

Wenn man will (und kann), darf man für 
$ 200 (!) in einem Team die Harbour Bridge hinaufklettern. Das wollten wir nicht und sind "ganz normal" hinaufgestapft. Die Aussicht war trotzdem umwerfend.